STAATSSCHAUSPIEL DRESDEN

KLEINES HAUS

Bauzeit2002 bis 2005
BauherrFreistaat Sachsen, SIB Niederlassung Dresden I
BGF5.400 m²
BRI27.000 m³
Baukosten11.000.000 €
Kapazitätserweiterung2009

Grundlage der Beauftragung war der 1.Preis in einem Wettbewerbsverfahren im Jahr 2000.
Am historischen Ort und unter Einbeziehung historischer Bausubstanz sollte auch im Innenraum dem Genius Loci Rechnung getragen werden. Struktur und Geometrie erinnern an den alten, bekannten Theatersaal. Es ist eine Neuinterpretation und Weiterführung, nicht ein Bruch mit überlieferten Formen und Strukturen.

Material, Farben und Formen wurden stark reduziert, die Technik ist sichtbar im gesamten Saal eingebaut und erinnert eher an ein Studio, als an einen festlichen Theatersaal. Das vorherrschende Schwarz der Decken, Wände und Bühnenboden wird durch den Sichtbeton der Stützen und das Ahornparkett kontrastiert.

Farbige Akzente bleiben wesentlichen Gestaltungselementen, wie dem roten Theatervorhang vorbehalten.
Die architektonische Gesamthaltung ordnet sich dem Theaterspiel unter und tritt nicht in dessen Konkurrenz.
Die Nutzungsstruktur wurde 2009 mit dem Intendantenwechsel komplex erweitert. Neben dem Saal KH 1 mit einer Kapazität von max. 400 Plätzen entstanden weitere Spielstätten auf der Hauptbühne KH 2 mit einer Teleskoptribüne und max.150 Plätzen und einer Studiobühne KH 3 im ehemaligen Probenraum unter dem Dach mit 100 Plätzen.

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