Technische Universität Dresden

ANDREAS - SCHUBERT - BAU

Bauzeit1. BA 1998 – 2001 ; 2. BA 2002 - 2004
BauherrFreistaat Sachsen SIB NL Dresden 2
Baukosten1.BA  13 Mio. DM ; 2.BA  1,2 Mio. €
BGF9.400 m²
BRI43.500 m³

Das Institutsgebäude der TU Dresden wurde als Experimentalbau in den Jahren 1956 bis 1957 für die damals noch junge Atomforschung errichtet.
Das ursprünglich größer geplante Ensemble besteht aus einem 6-geschossigen Labortrakt und einem Hörsaalgebäude mit zwei Hörsälen. Die Sanierung erfolgte dementsprechend in zwei Bauabschnitten von 1998 bis 2004 während des laufenden Forschungs- und Lehrbetriebs.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude war in seiner technischen Ausstattung total verschlissen, da es seit seiner Errichtung nicht erneuert wurde und die erforderlichen Standards des Brand- und Arbeitsschutzes nicht mehr eingehalten wurden.

Es erfolgte eine komplette Erneuerung der Haustechnik, die öffentlichen Erschließungs- und Rettungswege wurden von den Brandlasten befreit und das Gebäude an die zentrale Brand- und Gefahrenmeldeanlage der TU angeschlossen. Im Zuge der Sanierung entstanden neue Labors mit S1 Standard für die Mikrobiologie und Radionuklidforschung.

Die beiden Hörsäle mit einer Gesamtkapazität von 463 Plätzen erhielten in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege die ursprüngliche Farbigkeit der Erbauungszeit zurück. Die charakteristischen gliedernden Betonelemente der Fassade wurden restauratorisch erneuert. Die Platzkapazität der Hörsäle wurde erweitert. Sie erhielten eine moderne Lüftungs- und Medientechnik. Ein zusätzlich eingebauter Aufzug erschließt den Hörsaal im 1.OG behindertengerecht.

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