UNVERSITÄTSKLINIKUM DRESDEN

HÖRSAAL IM REKTORATSGEBÄUDE

Bauzeit1998
BauherrFreistaat Sachsen VHBA Dresden 2
Kosten2 Mio. DM
Kapazität270 Plätze
Klimatisierung2010
Kosten1 Mio. €

Der Anfang der fünfziger Jahre errichtete Hörsaal mit 270 Plätzen ist der größte Saal im Universitätsklinikum und wird sowohl für Vorlesungen als auch für Konferenzen genutzt.

Die ursprüngliche Bestuhlung dieses Saales basierte auf einer Entwicklung von Ernst Neufert, dem so genannten "Drehschwingstuhl". Der auf einem Kragarm an Rückenlehne der Vorderreihe befestigte Sitz wurde durch Körperkraft an die eigene Rückenlehne gedrückt. Diese ungewöhnliche Konstruktion erlaubte zwar eine sehr enge Reihenausbildung, war jedoch ergonomisch äußerst unbefriedigend und für größere Veranstaltungen nicht mehr zumutbar.

Der Hörsaal wurde nach langwieriger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege letztendlich mit neuem Gestühl ausgestattet, Teile der Bestuhlung konnten in verschiedene Museen gegeben und im Vorraum des Hörsaales aufgestellt werden. Darüber hinaus wurde eine neue akustisch wirksame Unterdecke eingebaut und die Lüftungs- und Medientechnik komplett erneuert.

Im Jahr 2010 erfolgte die Erneuerung der Lüftungstechnik und der Anschluss an die zentrale Kälteerzeugung. Im Hörsaal wurden Kühlflächen eingebaut und die Fenster erneuert.

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